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VII. Homer
theil aufweckte und forderte. Indem er beides, Ho-mers Leben und Schritten, unzertheilt, als EineErscheinung der Vor weit ansnh, die er scherklären, nls Ein Problem, das er aul scn müß-te , trug er Mit vielem Verstände Zusammen, wasdahin diente; er setzt uns, wenn man so sagen darf,in der Zeit der Sänger, (--co«-§wr) entfernt vonunserer schnftstellenden Poeterei, fest. An Z aMmcnstcllung der Umstande, so wie an umfassendemBlick, ist seine Schrift weit über einer andern viel-und zuvielgepriesenen, Robert Woods Versuchübcr das O r i g in a l g e n i e Homers*), wiejener denn auch die Bahn brach. Hoher noch anpoetischem Geschmack und gesundem Uctheil, stehetsic über Bryants Abhandlung vom trojani-schen Kriege**), in welcher nicht Nur Troja inPhrygien und der ganze Feldzug dahin geläugNet,sondern Homer selbst auch, nach einigen ans demAlterthum hekabgekommenen Mahrchett, zum Jtha-censer und gar zum Ulyß von Jlhaka gemacht wird.Am Ende des Jahrhunderts waren wir in eine sol-che Bucht getrieben! —
Unbekümmert um anderer Urtheil lasset uns se-hen, was zum VerstandNiß der Entstehung homeri-scher Gesänge in der Natur desEpos überhauptund des griechischen Epos bcsond.rs liegenmochte. Wir knüpfen den Faden an, wo wir ihn
*) Frankfurt 1770. Zusätze und Veränderungen 1771.
**) Uebersetzt von Röhden. Braunschweig 1796.