und das Epos.
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ihre Stimme ertönet. Dies gilt, es möge die Schrei-bekunst erfunden oder nicht erfunden gewesen seyn;der mangelhafte Zustand, in dem jede beginnendeKunst sich findet, konnte jene Gesänge vor Verände-rungen und Verschiedenheiten um so weniger schützen,da ja der lebendige Vortrag jedes Sängers oderRhapsoden in sc in er Gewalt lag und von dem Krei-se, von der Stunde abhing, da Er ihn zu thunhatte.
2. So zweifelhaft-ausgenommen« besänge kön-nen durch die höchste Kunst des feinsten und sorgsam-sten Sammlers schwerlich so gebunden und eingerich-tet werden, daß man glauben könnte, ja, glaubenmüßte, wir hatten sie aus dem Munde Homersselbst; Homer selbst habe sie durch Samuel Clar-ke drucken lassen und abgcsungen, stans psäs innno. In ihrer Art sind sie eben sowohl Rhapsodienwie Quint us Ca lab er, Tzetzes sind, undallecyklischen Gesänge, nach dem, was man vonihnen weiß, seyn würden. Zeder auf sie gewandteFleiß der Grammatiker und Scholiasten von Pisi-stratus zu Zenodot, Apion, Longin,Ehalcon dylas kann und darf uns also unsereeigenen Augen, wie unser eigenes Urtheil über Ho-mer nicht rauben.
Dem Ruhm aller rrefflichen Vorgänger unbe-schadet, war es vorzüglich Anton BlackwellsUntersuchung über Homers Leben undSchriften*), die über den Dichter ein neues Ur-
) uebersetzr von Voß, Leipz, >776,