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Keime zu einer großen, blühenden Pflanzung; ganzim Kreise der Menschheit. Um seinen Achill verei-nigte sich Griechenland und Troja mit tausend Schick-salen und Menschen-Charakteren ; durch seinen Ulyßward uns in den vielfachsten Ansichten eine Charteder westlichen Welt, und in ihr die verschiedenstenVerfassungen und Situationen des häuslichen undbürgerlichen Lebens, wohl an einander geordnet,sichtbar.
Fragte man mich: sang das alles schon Homer?stehest du für jeden Zug jedes Verses, daß auchEr vom großen Altvater scy? so wüßte ich auf sol-che Frage keine Antwort, als etwa diese: wenn ersie nicht selbst sang, so war er Vater dieserGesänge. Wo eine Epigen esc, d. h. ein le-bendiger Zuwachs in regelmäßiger Gestalt an Kräf-ten und Gliedern statistnden soll, da muß, wie dieganze Natur zeigt, ein lebendiger Keim, einNatur - und Kunftgcbilde da seyn, dessenWachsthum jetzt alle Elemente freudig fordern. Ho-mer pflanzte einen solchen Keim, ein episches Kunst-gebilde. Seine Familie, die Schule der Homeri-den erzog diesen Baum ; allenthalben umher wurdendurch lebendigen Gesang seine Sprossen verpflanzet,und durch Wind und Wetter unter mancherlei Hän-den, die ihn bearbeiteten, die ihn vielleicht cinimpf-tcn, ihn beschnitten und an ihm feilten, gedieh derBaum zu der Gestalt, in der er jetzt vor uns stehetund wahrscheinlich, (wenige Verbesserungen ausge-nommen), stehen wird, so lange menschliche Culturdauret.