ein Günstling der Zeit.
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Hauptzweckes der Erzählung, der Ankunft Ulyssesauf Jthaka, und dessen, was dort geschah, thut siefast keine Erwähnung.
Wie. entfernt sind wir vom. Geist der altenSänger-Zeiten, wenn wir diese zwo leicht undprächtig geschlungenen Kranze des Alterthums, die.Zlias und Odyssee, nach Regeln richten wollen,, dieein neuerer Geschmack für eine Gattung, die Homerganz und gar nicht kannte, das sogenannte H eld cn-.gedieht (Epopee) erfand, und in der man Werks,die fast nichts mit einander gemein haben, die Ae-neis, Dante's göttliche Komödie, Ariost,Lasso, Milton, Klopstock, Wieland,wiederum die Henriade und Araucana mit EinemMaasstabe mißt und richtet! — Homers Ilias undOdyssee sind zwo lebendige Kriegsheere, die sich,jetzt in diesem, jetzt in jenem Trupp einzeln beweg-ten ; aber auch im ganzen Fortrückcn sind es wohl-gestcUete, wohlgeordnete Heere.
Ohne alle Rücksicht auf die Umstände, unterdenen aus einzelnen Gesängen und Sagen zusam-mengcordnete Gesänge «oe^e.w) ent-
standen : wie leichter und milder war überhaupt derGeschmack der Griechen in Allem, was sie Zusam-menordnung (aurÄ-rrix) nannten, sey es inKunst oder in Weisheit. Sehet ihre erhobne Bild-werke, ihre Gruppen, ihre Gemahlde. Da drangtsich nichts auf einander, um im Dreieck oder ineinem Flammenpunkt gen Himmel zu fahren; fried-lich sind die Figuren neben einander. Das Augedes Anschauendcn soll sie in Ruhe genießen, und imGemüth zusammenordnen. Vom Zugespitzten