ein Günstling der Zeit. 3^9
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Von Verknüpfung der Gesängein Homer.
Bei Homer ist die Verknüpfung mehrerer Ge-sänge auf die leichteste, loseste Weise, d. i.rhapsodisch bewirkt worden; lasset uns sehen,was in dieser Manier liege.
Der alte griechische Sänger («oico?) sang seineSage unendlich fort; der Rhapsode verknüpfstGesänge; (^«rri-Li «seisyp, «oecs«^.) Davon hater den Namen, dies ist, nebst dem lebendigen Vor-trage , (ÜTrorc^erl?) sein Kunstwerk. Hiermit istin Absicht auf Homer Alles gesagt.
Fragt man nämlich: wo hört Homers Iliasauf? so ist die Antwort: wo man will. Es sindund bleiben lose Gesänge. Willt du aufhören, wo
Achilles nicht mehr zürnet, (weil im Anfängenur der Zorn Achills angekündigt worden): so höreauf. Andre werden eben jetzt entflammt seyn, denAchilles, der zwar gegen Agamemnon nicht mehr,aber gegen Hektar und die Trojaner desto mehr zür-net, in seiner Rache, in seiner Trauer um den Pa-troklus zu scheu; und zittern für Hektar. Die Tex-tur von Gesängen die sie wünschen,
geht also jetzt erst an. So mit andern Gesängen.Willt du die nächtliche Kundschaft des Ulysses, dieDolo nie nicht lesen; laß sie aus. Scheint mitden Spielen bei Patroklus Grabe dir der Gesangiu lange fortgezogen, so möge Patroklus ohne diese