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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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304
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VI. Homer,

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^ 6 .

Vom Fortgang der griechischen Kunst auZEinem Styl in den andern, auf Homerund die alten Sänger angewendet.

Der sichtbare Fortgang der griechischen Kunstlehretc mich, wodurch Homer vor so viel andernSaugern vor, neben und nach ihm zu der Höhe ge-stiegen sey, auf der er den Griechen, als ein Einzel-ner da stand. Ec gelangte zu ihr auch als Künstler,als ein begünstigter Sohn der Zeit.

Viele der Sänger vor ihm hatten Kosmogo-nieen und Theogonieen, Thaten der Götter,Abentheuer der Titanen und Helden, des Herku-les, der Argonauten, des Theseus u. a. ,wahrscheinlich auch den trojanischen Krieg Und dieRückkehr der griechischen Führer besungen; und ge-wiß waren darunter treffliche Gesänge. Durch ihnentstand eine Ilias und Odyssee; wie dies zu-gieng, erkläret uns die griechische Kunst deutlich.

Auch sie hatte sich nemlich vom Rohesten hin-auf durch allerlei Härten, zum Thcil in den gewalt-samsten Vorstellungen, zu der Höhe .hinbilden müs-sen , dis Man erhabnen Götter- und H e l-denstyl zu nennen gewohnt ist. Welch einen Weghatte sie zurückqelegt, seit sie von den Figuren aufdem Kasten des Cypselu s zu den Verzierungender Propyläen, zu Phidias Pallas, oder

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