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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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mit etwas Ungehörigem und entbehrlichem Ware/ Sovaniren alle Volkslieder auf der Erde; keineProvinz singt die ihrigen ohne Veränderung. Selbstunsre langsam - tönenden Kirchenlieder, wenn sievom Volk auswendig gelernt werden, sind, von Au-sätzen , Worteinschaltungen und Herzens - Ergießun-gen nicht frei. Wer also an einen Urtext Homers,wse er aus seinem Munde floß, glauben kynn, derglaubt viel.

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Milloisons Homer. Studiuyr Ho-mers in Italien.

Unvcrmuthet zeigte sich mir eine große Erschei-nung: Villoisons Jlsas.*) Wie staunte ichdiesen Reschthum griechischer Kritik und Urtheile an !Hier fand ich meinen Jugendzweifel, oh die Ilias

*) florneri Hiss, eäill. ViUowon. Venet. r/Lfl,Die Bekanntmachung dieser Schätze des Alter-thums ist ein Verdienst, das allein schon Vil-loisons Namen verewigen kann; wie sehr istzu wünschen, daß dieser unermüdete Gelehrte sei-ner Ilias auch eine Odyssee, die gelehrte Rei-,se durch Griechenland nämlich, wie er sie zu Er-läuterung der gesummten griechischen Literaturans Licht stellen will, hinzufügen möge.