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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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Vs. Homer,

lind Odyssee von Einem und Demselben Homer sey,im Namen einer ganzen Sccre griechi-scher Kritiker, der Sonderer (Xc»§-,so»-^Ly)wieder; diese sagten: die Ilias und Odyssee sey nichtvon demselben Dichter.

In den Anmerkungen über den Homer fand ichdie Idee, Homer» Gesänge als eine Art Ency-klopadie des Wissenswürdig.n zu betrachten, soverbreitet, wie sie uns das gesummte Alterthum zeiget.

Endlich erschrack ich beinah über die Freybeit,die man sich mit dem Text Homers nebmen zu ken-nen, ja nebm.n zu müssen lange Jahrhunderte durchgeglaubt hat.

Billoisons Homer kam mir in Italienvor, als ich unter Denkmalen der griechischen Kunst,mithin auch in Homer, lebte. Denn wie uns dernördliche Herbst zu Ossian treibt, so laden uns diegriechischen Altertbümer, ja selbst die Sitten undGegenden Groß - Griechenlands zu Homer ein, alsob in ihnen hie und da sein Geist noch schwebe.Dr.it rlei insondcrb.it lernte ich an diesen unschätzba-ren Resten der alten Zeit, das mir auch für Homersehr diente:

*) Wer die Ursachen hieven, sammt einer Ideenrei-chen und bündigen Geschichte der Behandlung Ho-w-.crs lesen will, lese Wolfs Einleitung zu sei-ner Ausgabe Homers blniusii et 8ai»ericli>-rrim opern et rnllcsiilgo, ?. I. I^al. 1794. Erwird vortreffliche Winke, die der weitern Unter-suchung vorzüglich werth sind, darin finden.