Hamsters, der abwechselnde, immer fortschreitendeGang seiner Bilder und Töne. Davon zeugen dieoft wiedcrkommcnden Wvrre und Beiworte, die wie-derkehrcndcn Verse und Halbverse, die leichte Bin-dung der Gedanken durch eine Menge uns überflü-ssig-scheinender Partikeln, die dem lebendigen Vor-trage Haltung und Schwung gaben, endlich dieganze Art loser Perioden, in der bier alles er-scheinet. Für den Langer war der Hexameter ge-macht. Nie konnte, nie durfte er stocken und aus-bleibcn; der Geling zog mit sich fort. Eben jeneleichten und eintönigen Ausklange des Verses ludenohne Mühe zur Fortsetzung des Bildes oder der Ge-schichte ein; eine Reihe von wicderkommenden Aus-drücken und Versen gaben dem Sänger Zeit, weiterzu denken, indem sie immer noch das Dhr der Ver-sammlung angenehm füllten. Stellen konnten ver-setzt , unzählige kleine Züge wieder angebracht wer-den ; so daß, wer einige Gesänge der Zliade gesungenhatte, den ganzen trojanischen Krieg in dieser Ma-nier singen konnte. Der Sänger schwamm und be-wegte sich in einem sehr freien Elemente.
Gut für den Homer, der gleichsam erfindend
benschrist jene Kunst der Sänger allmählich un-ter. Es entstand Prosc, aus dem Hexameter einprosaischer Periodus; die Sagen der Menschenwurden Buchstaben «»vertrauet; es verstummtedie Stimme der Musen, die als Töchter Mne-mosynens, den Schatz des menschlichen Gedächtni-sses vorher allein aufbehalten und lebendig ver-breitet hatten, Bücher waren das Grab des Epos,