ein Günstling der Zeit. 2yZ
Charakteren und Einsichten über Himmel und Erdesiegt in ihm offen da. Welche Seite des Menschli-chen Wissens ist, die er nicht berührt hatte! Er,Water der ältesten Weltkunde und Weltgeschichte, dergriechischen Geographie, Genealogie, Beredsamkeit,Dichtkunst und mehrerer Wissenschaften. Wie, sprachich, kam Homer zu dieser weiten Umfassung derDinge mit ihrer genauesten Bezeichnung? denn nichtetwa auf dem Olymp und im Schattenreiche all.in,auch in der Welt, aufJthaka, in Troja, injedem Busen und Thal Griechenlandes ist er mit Ge-genden , Fließen, Völkern so bekannt; er .charakteri-sirt mehrere derselbcen so genau und avtoptisch, daßman wohl siehet, eine gewißc Universalität inUmfassung und Beziehung dieser Dingeim Gesichtskreise der Griechen sey beider Zusammenordnung seiner .Gesänge Absichtgewesen. Auch dies alte Geschlecht sollte nicht über-gangen , auch von jenem Volk, jener Stadt,jener Begebenheit und Gegend sollte etwas gesagtwerden. Es scheint, Alles für die Griechen Interes-sante sollte in diesen beiden Gedichten Vorkommen;und wenn cs nirgends Raum hatte, so fand es Raum
War Er ein Mensch; so sey dennoch als Gott ergeehrt.
Anthot. B. t». Kap. 27, r».
Es erfand die Natur; sie gebahr mit Schmerzen,und ruhte,
Da sie in Einen Homer all' ihre Weisheit ge-senkt.
Eb. das. Kap. 27. ri.