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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
280
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sbo V. H y k e,

Aufs Cekropische Land mit wildem Gebraus?

sich stürmen.

Höre mich, du, deren Antlitz ein reines friedliche?

Licht strahlt,

Gicb der Seele das Licht von deinen heiligen Leh-

rcn,

Gicb ihr Weisheit und Liebe. Die Liebe starke mit

Kräften,

Daß sie vom Schyoß der Erde sich schwinge zun,

Sitze des Vaters.

Bin ich aber bestrickt auf böser Irre des Le-bens:

(Denn ich weiß, wie so viel, aus einer der Thaten

die andre,

Mich unheilig bestürmt und mir den besseren Sinn

raubt),

O so.verzeih'., du Mildgesinnte, der Sterblichen

Vormund,

Und laß marternden Strafen mich nicht zur Beute,

gequälet,

Hingestrcckt auf dem Boden, der ich doch dein zu

seyn wünsche.

Gieb den Gliedern zu stehen Gewalt, und halte mit

deiner

Holden ambrosischen Rechte die Schaar der Plagen

entfernt mir.

Gicb dem Schiffer, das Leben hindurch, sanft kra-gende Winde,

Kinder und Weib und Güter und Ruhm und heitere

Stunden,

Süß überredendes Freundegesprach und kluge Be-sinnung,