27S, V, H y l t.
Höchstes Glied, Du männlich gesinnte, die du der,
Schild trägst,
Und deu Spieß, und den goldenen Helm, des Ewj?
gen Tochter,
Pallas Tritogenia! Nimm an mit holdem Gemüth«
Meinen Gesang unh laß mein Wort nicht öd' in die
Lust geh'n.
Die du der Riefen Geschlecht, die Himmelsstürmer,
gebändigt,
Die du, der Brunst Vulkans, des Lüsternen,
züchtig entfliehend,
Deiner Jungfräulichkeit Blume mit ehernem Zügcf
bewahrtest,
Unh des Dionysus Herz, als unter der Hand
der Titanen
herausgegeben. Ein Eommentar zu ihm steht imzweiten Stück, Die friedliche Göttin der Weis-;heit, die Erfinderin der Künste, Athene-Po-,lymetis wird hier besungen; und dabei ausder alten Mythologie mehrere Fabeln zu diesem,Zweck gedeuier. Insonderheit wird ihr Sieg überden stürmischen Neptun, der Oelbaum, den sieder Mutter aller Künste, Athen, schenkte, undihr hoher Titz in der Burg zu Athen so anstän-dig und lokal gepriesen, daß man diesen Hymnusein Lempelgeschenk fürs Parthenon, den gro-ßen Minerventempel dieser Stadt, nennen könnte.Da der Gesang von Proklus, mithin, aus spa-ten Zeiten: so wird man in ihm, die fröhliche
Einfalt der Homerischen Hymnen nicht erwarten.Er ist gelehrt, orpheisch, theurgisch.