Kleine griechische Gedichte.
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Licht! o du mächtiges, zartes, du vielbesungnes,
und dennoch
Unaussprechlich; geheim, und allenthalben im Glanze
Strahlend. Du nähmest die Nacht von unserm ge-schloffenen Auge,
Als du den hohen und heiligen Strahl fern über die
Welt hin
Wälztest und mit der Stille des Lichtstrahls mäch-tig ertöntest.
Weltenkönig! Du weitbinschauender Erdenumleuchter,
Bielrathschlagender, vielaussäender, glänzender Welt-sproß.
Sprieße den Völkern Glück, und säe Strahlen und
sende
Licht auf alle geschlossenen Augenlieder, und sende
Leben hinab, du Zwcigestaltiger, Licht und die Liebe.
Pallas - Athene,
von Proklus. *)
Höre mich, Tochter Zevs, die aus dem Haupte
des Vaters,
Wie aus dem lebenden Quell entsprang, der uncnd,
lichcn Kette
*) Ein vor wenigen Jahren zu Madrid gefundenerHymnus, den Jriarte zuerst und Tychsenin der Gbttingifchen Bibliothek der altenLiteratur und Kunst, i. Stück, verbessert