Kleine griechische Gedichte.
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Dem höchsten Gott.
Du, der Unsterblichen Höchster, du Vielbenamter,
der ewig
Nach Gesetzen beherrscht die Natur, ihr mächtiger
Führer,
Sey mir gegrüffet, 0 Zevs: denn alle Sterblichen
dürfen
Dich anreden, 0 Vater, da wir ja deines Ge-schlechts sind,
Nachhall deiner Stimme, was irgend auf Erde
nur lebet.
Also will ich dich preisen, und ewig rühmen die
Herrschaft
Deiner Macht, der, rings um die Erde, die Kreise
der Welten
Willig folgen, wohin du sie lenkst, und dienen dir
willig.
Denn Du fassest in deine nie zu bezwingende Rechte
Deinen Boten, den flammenden, zweigezackten,
den ewig-
Lcbenden Blitz: cs erbebet die Welt dem schmettern-den Schlage.
Also lenkst du den Geist der Natur, der, demGroßen
und Kleinen
Eingepflanzet, sich mischt in alle^ Wesen und Körper.
Höchster König des Alls, ohn' den auf Erden, im
Meere,
Nichts geschiehst, noch am ätherischen, himmlischen
Pole;
Außer was Sinnen-beraubt der Frevler Böses be-ginnet.