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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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Kleine griechische Gedichte.

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Dem höchsten Gott.

Du, der Unsterblichen Höchster, du Vielbenamter,

der ewig

Nach Gesetzen beherrscht die Natur, ihr mächtiger

Führer,

Sey mir gegrüffet, 0 Zevs: denn alle Sterblichen

dürfen

Dich anreden, 0 Vater, da wir ja deines Ge-schlechts sind,

Nachhall deiner Stimme, was irgend auf Erde

nur lebet.

Also will ich dich preisen, und ewig rühmen die

Herrschaft

Deiner Macht, der, rings um die Erde, die Kreise

der Welten

Willig folgen, wohin du sie lenkst, und dienen dir

willig.

Denn Du fassest in deine nie zu bezwingende Rechte

Deinen Boten, den flammenden, zweigezackten,

den ewig-

Lcbenden Blitz: cs erbebet die Welt dem schmettern-den Schlage.

Also lenkst du den Geist der Natur, der, demGroßen

und Kleinen

Eingepflanzet, sich mischt in alle^ Wesen und Körper.

Höchster König des Alls, ohn' den auf Erden, im

Meere,

Nichts geschiehst, noch am ätherischen, himmlischen

Pole;

Außer was Sinnen-beraubt der Frevler Böses be-ginnet.