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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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270
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V. H y l c.

Aber du weißt auch da das Wilde zu fügen in Ord-nung,

Machst aus der UnforM Form und gesellst Unfreund-liches freundlich.

Also stimmtest du Alles zu Einem, das Böse zum

Guten,

Daß in der weiten Natur Ein ewig' herrschend Ge-setz sey,

Eins, dem unter den Sterblichen Nur der Frevler

eNtfliehn will.

Ach des Thoren! der immer Besitz des Guten be-gehret,

Und verkennet des Herrn der Natur allwaltende

Richtschnur,

Will nicht hören, was, wenn er gehorcht', ihm

glückliches Leben

Und Verstand gewahrte. Nun stürmen sie alle denk

Guten

Grade vorbei, hieher, dorthin. Der kämpfet um

Ehre

Jährlichen Kampf! der läuft nach Gewinn mit nie-driger Habsucht:

Jener buhlet uM Ruh Und um süße Werke dct

Wollust,

Alle mit Eifer bemüht, dem nichtigen Wunsch

begegnen.

Aber, o Zevs, du Wolkenumhüllter, der Blitze

Gebieter,

Du, der du Alles gicbst, befreie die Menschen vom

schweren

Unsinn, nimm die Wolke von ihren Seelen, v Vater

Daß sie die Regel ergreifen, nach der du billig und

sicher