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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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267
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Kleine griechische Gedichte, 287

Der andre künft'ger Sommer Ernten; daIst keiner, der sich nicht beim neuen JahrEin freundliches, ein segenreiches GlückVerheiße. Jenen rafft indeß das Alter weg,

Eh' ey-zum Ziel gelangte; diesen zebrtDie Krankheit auf. Die zähmt der wilde MarsUnd sendet sie zur Todtenschaar hinabIn Pluto's unterirrdisch - schwarzes Haus,

Die sterben auf dem Meer: der Sturm ergriff,

Die schwarze Welle riß sie fort mit sich;

Hin ist ihr Leben, ihre Hoffnungen hin.

Der greift, unglücklich Schicksal! selbst zum StrickUnd raubet sich der schönen Sonne Licht,

Nichts ist von Plagen frei; zehntausendeDer Tode stehn, ein unabwendbar HeerVon Schmerz und Plagen stehn dem SterblichenRingsum. O glaubten meinem Rache sie;

So liebte keiner doch sein Unglück selbst,

Und zehrte sich das Herz in Unmuch ab,

Simomdes.

Der unglückliche Arme und Reiche,

Also irren wir Menschen mit unfern Seelen, Wir

alle

Tragen die Gaben,, die uns der Götter prüfende

Waage

Juwog,, in unverständiger Brust. Der Dürftige

klaget

Traurig und mißt den Göttern von seinem Uebel die

Schuld bei,