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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
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263
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Kleine griechische Gedichte.

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Aber es steh'n die Parzen uns schwarz zur Seite;

die Eine

Sendet das Alter uns bald; bald uns die andre

den Tod.

Einen Tag nur dauret der Jugend Blüthe; die

Sonne

Steigt und sinket; mit ihr sank auch die Blüthe

dahin.

Und ist diese vorbei, die Zeit der genießenden Jahre, '

Ach da wünsche man sich lieber als Leben den

Tod.

Denn da treffen die Seele gar viel Beschwerden;

den Einen

Häuslicher Kummer, es müht Armuth den trau-

renden Geist.

Jener wünschet sich Kinder und wenn er am meisten

sie wünschet

Muß er zur Erd' hinab in der Geschiedenen Reich;

Diesen naget und frißt die Much -auszehrende Krank-heit ;

Jedem Sterblichen schickt Jupiter Nebel genüge-

Mimnermus.

An die Gesundheit.

Gesundheit, Aeltste der Seligen,

Möcht' ich wohnen mit dir mein übriges Leben hin-durch

Und möchtest du auch huldreich mit mir wohnen!Denn wenn der Reichthum Grazie hat.