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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
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250
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2.10

V. H y l e.

Der Weise seine Kunst: er zeichneteFiguren, Kreise, Zahlen auf den Tisch,

Hob seinen Finger nuf und sprach also:

„Bekommt dein Acker Regen wie er soll,

Und schießt auf ihm nicht wildes Unkraut auf,

Trifft deine junge Saat nicht böser FrostUnd Hagel; as't sie auch das Wild nicht abUnd bleibt sie sonst von Wetterschadcn frei;

So sag' ich dir, daß Saat und Ernte gutGerathen werde. Doch noch Eins, mein Freund,Noch Eins! — Nimm vor Heuschrecken dich in Acht/'

Die beiden Krebse.

„Gebe doch vor dich bin!" so sprach die Mutter

des Kniffes,

Warum schleichet dein Gang rückwärts in Krüm-men daher?"

„Gehe voran vor mir! ich will dir folgen, o Mut-ter ;

Kinder folgen der Bahn älterer Tritte so gern."

Und da gingen sie beide, wie ihre Vater gegangen,

Krebsestritte. — Kritik ändert noch nicht die

Natur.

Die beste Wahl.

Ein fremder Gastfreund trat zum PittakusAus Mitylene. „Schenke, lieber Greis,