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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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der leidenschaftlichen betrachteten, die gleich-falls Einen Gegenstand der Empfindung bis zu ei-nem höchsten Punkt des anschauendcn Genusses oderder gegenwärtigen Situation erhöhen wollte.

Die fünfte bemerkte in dem Einen ein Mchre-res und wendete den Gegenstand, bis sie mit einerArt von Befriedigung schloß; die wir also die künst-lichgewandte nennen möchten. Sie war dieSchwester einer andern Gattung, die diese Wendungbis zu einer Art Täuschung trieb, von der sieuns nachher meistens schnell und in einem Augen-blick entzaubert.

Die siebente gieng rasch und kurz. Sievereinigt Eontraste oder bemerkt, lehrt und strafetmit dcr Schnelle des Pfeils, oft in einem einzigenWorte.

Ich bilde mir nicht ein, jede epigrammatischeSchönheit mit diesen Abtheilungen gefesselt zu haben :denn wer mag die unzählige Mengender Gegenständeclassisiciren, die eine Beute des Epigramms seynkönnen? und wer die unzähligen Wendungen bestim-men, mit der ein neuer Gegenstand unter einer neu-en Ansicht erbeutet werden mag? Indessen dünktmich, daß die schönsten Stücke der berühmtesten Völ-ker sich ziemlich hiernach ordnen lassen, ja daß mannach dieser Classification die Ursachen angeben könne,warum einige Gegenstände mehr in die Eine als indie andere Elaste gehören. Die Grabschriften derGriechen z. B. die so zahlreich und von so verschie-dener Art sind, erzählen entweder blos das Factumselbst; so sind sie von der ersten Gattung. Oder sie

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