über das griechische Epigramm.
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3. Mehrere Gattungen des Epigramms.
Aber nicht alle Gegenstände sind von der Art,daß sie nur vorgezeigt werden dürfen, um auf denVerstand oder auf das Herz zu wirken; bei andernmüssen erklärende Worte hinzukommcn, die der Sa-che eine Richtung geben oder ihren Sinn entwickeln.Und so nähern wir uns den künstlicherer epigramma-tischen Formen, wenn wir die, die wir bisher be-trachteten , die einfache oder sdar stel lend enennen möchten.
Die nächste nach ihr ist ohne Zweifel die, dieohne weitere Bindung, der Exposition des Ge-genstandes seine Anwendung platt und plan hin-zufügt ; sie ist wenig ' künstlich, aber auch, wenigreizend.
Auf die Erschlagenen bei Lermopylä.
Die das Vaterland einst vom Joch der traurigenKnechtschaft
Retteten; dunkel zwar liegen um Staube siehier;
Aber sie glanzen an Ruhm. Wer unter den Bü»-gern sie anschaut,
Lern' an ihnen, mit Muth sterben für's Vatenland.
Man vergleiche diese Aufschrift mit jener dumpfenStimme der Tobten: