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III. An m c r k u n g c »
auch von den Erabmälcrn, den Tempeln und an-,dorn Gebäud.n der griechischen Einfalt. Wie vielEpigramme sind allein auf Bader gemacht! wie ohist der Eine Gedanke von badenden Nymphen undGrazien gekehrt und verändert! Das Lob schönerTänzer und Tänzerinnen, schöner Flötenspieler undHarf.nschläger ist eben so wenig geschonct. Kurz,alle Musen und Grazi-n der griechischen Kunst schmü-cken sich mir diesen Blumen, so daß, wer für jenecm Gefühl hat, auch die Niedlichkeiten nicht ver-schmähen wird, die ikre Hände berührten.
Ich nannte die griechische Mythologie unter denMateriali.n des Epigramms, und der Inhalt so vie-ler kleinen Spiele des Witzes bestätigt,, was ich sage.Sie war kein abstraktes oder unveränderliches Sy-stem, daS keiner Gattung der handelnden und mah-lenden Poesie viel Stoff geben könnte;, eine Reihevon Volkssagen war sic, die durch Poesie und Kunstjedermann bekannt, mit allen Gegenständen der Na-tur und Gesellschaft verwebt und jeder neuen Wen-dung des Künstlers und Dichters fähig waren. Dieorpbische Mythologie z. B. ist zu Hymnen vortreff-lich , in d,r Epopce und auf dem Theater, im Jdvlloder Epigramm wäre sie unerträglich; da hingegen diehomerische, die Dichter- und Künstlcrfabcl alle schöneGestalten annimmt, die ihr der Witz oder die Em-pfindung geben wollten. Was ist aus Amor undden Musen, aus Nymphen und Grazien nicht Al-les gemacht worden ! und wie nahe lag diese Mytho-logie dem gemeinen Leben, da beinahe jeder Baum,jede Duelle, jede Gegend einem Gott oder einer Göt-tin verwandt war. Die Sagen von alten Verwand-lungen kamen dazu, und die Klagen der Prognc,