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I. Blumen
Thöricht ist es und fast unglaublich, was wir be-wundern
In dir, Lügner, du lügst selber die Thräncn uns
vor.
Süßer, weinender Dieb, mit deinen erheuchelten
Thränen
Stichlest du Gold nicht nur, stichlest uns Herzen
hinweg.
Der diebische Mahler.
Seht den diebischen Mahler! Er stiehlt mit dem
Blick die Gestalt weg;Sprachen Farben; er nahm' uns von der Lippe
das Wort.
Das Bild der Venus
von Praxiteles.
Als sich Paphia selbst in ihrem Bilde zu KnidusFröhlich anschauete; „wie? sprach sie erröthend
zu sich,
Drei der Sterblichen sahen mich nackt, Adonis und
Paris
Und Anchises; doch wo sähe Praxiteles mich?"