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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
82
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Nymphen, Apoll und Bacchus, die Grazien, Amor

und Cypris

Schwuren einander: dies Bad sey uns auf im-mer gemein.

Wein und Wasser.

Als Dionysus einst aus Jupiters Flammen ans

Licht sprang,

Wuschen die Nymphen ihn freundlich am kühlen-den Quell;

Und noch liebt er die Nymphen und wird mit ihnen

so milde;

Ohne der Kühlenden Bad ist er ein brennender

Gott.

Die schüchterne Baccha.

Seht die schüchterne Baccha! Wie wenn den Cym-

bel zu schlagen

Sie noch Schülerin sey, senket sie nieder den

Blick.

Gleich als spräche sie uns: „verlaßt, ihr Freunde,

den Tempel,

Nur wenn allein ich bin, üb' ich mein klingen-des Spiel."