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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
80
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Willst du reich in der Armuth fcyn: so zähle dein

Schaaf dir

Für eine Heerde, genug, wenn cS dich fröhlich

ernährt.

Der neue Ankömmling.'

Freunde, gen Rom ist neulich ein fremdes Mäd-chen gekommen,

Cypris Tochter; sie ward, seit sie die Mutter

gebar,

Zart in Windeln erzogen, in Purpurwindeln. Ihr

Auge

Blickt, wie die Sehnsucht süß, sanft wie der

Schlummer, umher.

Aermchen hat sie wie Milch, so weich, so weiß

und so niedlich;

Auch kein Knöchelchen fühlt sich an der Zärtlichen

durch.

Wie Alcyone kommt, des Meeres Stürme zu stil-len,

Kommt nach Schlachten, o Nom, dir die

verzärtelnde Ruh.