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Vorrede.
Demodo r. Die Abhandlung ist nicht ganz;der zweite Thcil wird folgen.
Theano. Und gerade setzen Sie uns bei derStelle nieder, wo man das Meiste, die Theorie desEpigramms selbst, erwartet.
D e m o d o r. Die Theorie einer Blume? wasist Ihrem Geschlecht daran gelegen?
T h e a n o. Wenn's mir indes daran gelegenwäre —
Demodor. So werden Sie sie bei einem an-dern Blumenstrauß finden, der zu ihrer Entwicklungnoch fehlte.
Theano. Ich freue mich darauf; lieber aberwäre mirs, diese einzelnen Stückchen geheftet und —
Demodor. Nur ja nicht, gedruckt zu sehen.Sie wissen, was ich von dieser schwarzen Kunst desehrlichen D. Fausts halte. Denken Sie! eine ge-druckte Blume.
Theano. Und woher haben Sie sie denn? ha-ben Sie sie nicht auch vom Druck her? und sehenSie es nicht gern, wenn Ihnen unvermuthet Melea-gers vollständige Anthologie gedruckt zugesandt würde?Denken Sie also, daß es mehreren ungriechischenSeelen bei dieser verpflanzten kleinen Anthologie seynkann, wie es Ihnen bei der ursprünglichen Antho-logie wäre.
Demodor. Der Seelen, glaub'ich, giebtsnicht viel.
Thean o. Rechnen Sie denn auf die Viele?Ei doch, ein Blumenstrauß für die Menge; der