Vorrede.
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werden kann, die das Stück bereits im Griechische»gelesen, studirt und verstanden babcn. Herder hattemehrere jugendliche Versuche gemacht, die sich unterseinen Papieren gefunden Häven; nur Eine Lde,die an den Thcron (die zweite olympische) fand sichrein abgeschriebcn; eine andere an die Grazien(die vierzehnte olympische) neu umgearbcitct, stehetbereits in d»n sammtlichen Wecken im sechsten Bandezur schönen Literatur S. 217. Welch anderer Geistund Gewandtheit zeigt sich in der neuen Arbeit! Ausden übrigen Vorgefundenen Skizzen sind die wenigenhier folgenden ausgewählk; von mir sind blos hierund da kleine Veränderungen gemacht, wo ich fand,daß der Sinn merklich vom Griechischen abwich. *)Immer muß man dabei eingedenk bleiben: den Geistübertragen, ist etwas anders als die Worte über-setzen; dies letztere kann mit der größten, selbst me-trischen, Kunst-Genauigkeit geschehen; aber der Geistist verflogen. Wenn das Elftere Wenige auszufüh-ren verstehen, so wissen es auch Wenige vom an-dern zu unterscheiden.
Mir sey es erlaubt, hier einige allgemeine,auch sonst zerstreut angeführte, Anmerkungen zu-
*) Später sind gedachte Skizzen, nach dem Wunscheiniger Freunde, noch einem der griechischenSprache kundigen Mann übergeben worden, wel-cher mehrere Stellen dem griechischen Text naheranzupaffen gesucht hat.