I
198
rechtliche SSermufbung jlreitet alfo für bie ©lcid)beit tuncr ©cfcllfchaft, fo lange nicht ein Sactutn bet Unter«njcrfuiig ge^eiget »erben fann (§. 50). Unflreitig aberfönnen mannigfaltige SSernunftgrünbe, (bie «Schmierig*feit ber SBeratbfcblagung unb ©inftimmung aller ©lieber,bie höhere (§infid)t, SRacbt unb gurforge einiger berfel*ben, ba5 Unücrmogen fid) felbft ju leiten u. m. a.), c5jur (etl;ifcl)cn) Pflicht machen, fid; einer £)berf)errfd)aftju unterwerfen.
§• 152.
Sn ber ungleichen ©efellfcbaft hat ber £)bcre über«baupt bie (gefellfdjaftlichc) Äerrfcbaft, (SRacht, ®e--»alt, ^Regierung) , b. i. ba§ fRecbt, bie SRittel jum3»ecfe ber ©cfcllfchaft »irffam ju beftimsnen (§. 143),inSbefonbere aber, in Slucfft’cbf auf bie Sonn ber 2lu§«Übung berfclbcn, ba§ 9?ed)t, über biefe SSJiittel ben Un«tevgebenen SSorfchriftcn ju erteilen, b. i. ©efefce ju ge*bcn, fie nad) ©rforbcrung ber Umftcinbe abjuanbern, unbcinjufcfjränfen; ben ©eborfam p erjmingen Cg. 146),b. i. bie ©efe^e ju eoHltrecfen; in bepbcn Stüdficbfen bienotbige Äufficf)t ju führen, aud; bie, ihm (fliHfcb»eügenb) jugefagte, hbh«re 'Ächtung ju forbern Cg- 54).25 a aber ber Sberc bei) ber ÄuSubung feiner 9Rad;t bie»illfübrlicben , ober bod) immer bie natürlichen redbtli«eben S?efd;ränfungen p beobachten hat C§. 150) ; fofleht auch h^r ben 9Ritgliebern, ungeachtet ihrer Unter*würftgfeit, gefellfchaftliche Sr«bh e ’’t p Cg. 147) , oer«möge »e(d;er fie nie al§ blofje SRittel behanbelt, fonbernfletä zugleich al§ 3»ecfc geachtet »erben muffen *).
*) SK an fann in ber SScljanbhing ber ungleichen ©efellfdjaftunflreitig, nie eS aud) 1)äuftg gefc£)iel;t, noch biel mehrereStecbtsfafce aufftellen. Stur jtoeiflc ich, ob man ficb bann auf
beit