Druckschrift 
Das natürliche Privat-Recht
Entstehung
Seite
194
Einzelbild herunterladen
 

194

bnrin beßeßen, baß man feine (5infd)ränfung fühle, alsraoju man ft'd) burd) ben ®efcUfd;aft§oertrag »erpfltcf>=ten fonnfe unb ver^fliditen wollte. Unßreitig bat alfoand) jebeS fOlitglieb, in fo weit e6 ohneUbbrucb ber ge*feUfcbaftticben SSerbinbung gefebeben fann, ba§ Stecht,fein ^vioatsJBcßeö }u beförbern *).

*) ©ie ffiemerfung, baß ber fpriuat; 83ortf)eil, wenn er bemgenifitifdjaftlidjcn Stufen nnberftreitet, fein »naf)i-c6, fon*bem nur ein ©djeingut fei;, ifl, i»o nicht in allen, bod) inben meiften Salten roaljr. ©ie gehöret aber nic^t in bie5He<bt$=, fonbern in bie Älugtjeitaiotjre.

. §. 14S.

£)bfd;on gleich bci;m ©nlßeben einer ©efelifebafteinige fßtittel, a(5 unumgänglich nbtbige, für ficb ein--leucbtenb, ober burd) au§brücffid;e 83erabrebung feßge*fettet finb (§. 145) ; fo muffen bod) mehrere gefellfcbaft»-licbe Angelegenheiten, b. i. SJiittel jur ©rrcidjung bc5SwecfcS, befonbcrS folcbe, bie tion zufälligen unb »er*änberlicben Umßänben abbangen, erß in berffolge be»ßimmet werben. 3)ie SBeßimmung biefer Angelegenheitenßel;t fraft ber natürlicben Unabbangigfeit (§. 42) , ba=fern nicht einem ober einigen SDtitgliebern burd) ben 23er*trag ober burd) baS StedjtSgefcfs, (wie j. S3. ben Leiternüber bie .Rinbcr) , bie Sberberrfcbaft über bie anfcerncingerciumet, alten SKitglicbern ju, unb bie ©cfeil*fd)aft baber eine gleiche (§. 143). Sn einer gleichen©efelifebaft muffen alfo über bie noch nicht"beßimmtengefellfcbaftlicbcn ©efebäfte, falls eine reebtsfräftige 5Be*ßimmung ja ©tanbe fommen foll, in fßerfammluitgenber ©litgliebev S8cvatbfd)lagungen gehalten unb ffie*feblüße gefaßt werben, wobei; jebeS ©lieb berechtiget,feine Meinung ju eröffnen, b. i. feine Stimme ju gc>