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fh;n. SBirb bagegert bcm£)bjccfe beS S3ertrage§ einefalfche ©igenfehaft beygcleget, fo jichet bie Siorfpicg*lung, wofern fie bie roefe nt liehe S3efchajfenheit berSache betrifft, bie Ungültigfeit, auperbem aber nurbie SSerbinblidpfeit jur ©ntfehäbigung nach fich. 3m gälteeine§, blop oon einem dritten hervuhrenben, Setru*geS fann fich ber Snegeführte, bafern ber 5D?it = (Sontrastjent an bern betrüge feinen Sheit nahm, nur an benStritten wen ben. *) Ueberhaupt fommt eS ber? ber Sehreoom Srrthume unb Setruge nur auf wenige ©runbfä^can; in ber tlnwenbung aber wirb fie burch bie unftdbere©ntfepeibung, ob etwas nur S3ewegungSgrunb, ober ©C*genjtanb beS SSertrageS, ob bie Sigenfcpaft eine wefent»liehe ober jufälligc, ob ein Umjtanb für bie S3ebingungbeS Vertrags ju halten fei;, ober nicht, oft fepr erfchwert.
*) ©in £anbet§mann crjatjlt fatfcplid;, baß eine SBaarc ihrer' (Seltenheit wegen im greife fefjr fteigen werbe; man taufttf)ni einen groben ffiorratf) ab: ber SScrtrag bleibt gültig.Ber gum ©pridjwcrte geworbene galt bet)m Sicero, (emitIiomo cupiclus tanti, quanti Pithius voluit) , ift befannt.Sttod) befannter finb bie MuSffreuungen ber ©cpulbfdjeineawudjerer (Mgiotaue). 2tbec ein -fjanhelSmann gibt unmiltet^bar felbjt, ober burd) einen Unter£;änbler einen unechten<Sd;mucE, welchen er mir jum Saufe anbiethet, für einen?d)ten auS, ober er »ertür^et bie Säufer burd) SltaJ unb©emidjtj bort i|t ber töertrag ungültig, £)icr: eiferet er benJlbgang.
§. 102.
Stiep oon ber Einwilligung (§. 9G_ 101). StaSjwet)te wcfentltcpe ©rforbcrnip eines gültigen Vertragesift bie Möglich feit hc§ (511 leiftenben) ®cgcn(fan=beS (§.95). Ster ©egenllanb ift entroeber hhhfifch/ recht*liclj, ober fiftlirf? unmöglich- fpphfifcp unmöglich pcipt