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Das natürliche Privat-Recht
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fcfyöbigung tritt f!et§ bcr ©runbfah «in, bafj ber 23e*fcbäbiger bcn «Staben crfefjen muffe (§. 48). *)

*) 3<h bcftctle SBein, man fentet mir (Sffig, ober id) ühetsgebe bem Ääufer eines unechten ©djmucfcd aud SBerfetjcn ci=neu echten ; in bet;bcn gälten macht ber £auptirrtt)iun, ob=fdjon im jmcoten eine Unadjtfamfeit bed SSerEäuferd untersläuft, bad @efd;ä'ft ungültig. Sian fenbet mir jmar ben »er=abrebeten SBcin, aber um einen ©imer meniger, ald mirber ffietEaufer jufidjerte; l;icr hat er mir nur ben Abgangju crfehcn. ©efeht ich bchanbette ein gafj SQBein, ohne bieQualität ju beflimmen, weit mir ber Unterhänbter fagte,ed fet) 3thcin=2Bein, ben ich eben fudjte. @d ift guter ©ein,aber lein SRhein = bTSetn. Sann mup idj mich an ben Untershänbler bed @djabend megen hatten, meit eben nicht 3!f;einsSBeitt ber ©cgenjlanb bcr ffierabrebung, folglich bcr 33er*läufer bfefed ju miffen nicht fdjulbtg mar, Uebrigend gehöretjum mefentlichen 3rrtt)um, mie ber SSegriff anbeutet, aud)ein Srrthum über bie ^erfon bedjenigen, auf roeldjen badfjted^t aud bem S3ertrage ctngefdjränEet mirb,

§. 101 .

®ie Jfnroenbung biefer @runbfci|e auf ben SBcfrttg(§. 99) ftnbet fid) üun fctbft. SBenn jemanb bureb 33or*fpieglungen in bem 2£nbern bfop fatfdje 33eroegung§sgrünbe jum Verträge oeranlaffet bat/ roobureb jebod)bem ©egenjtanbe be§ Vertrages feine fatfebe ©igenfebaftbepgeleget wirb, fo mag er toobl febr nieberträebtig unbunntoralifcb banbeln: ba er aber ben Sroecf unb bie Ur*fadjen, welche ben ßrtitfcblufj be§ 'ilnbern beftimmen, ober fte gleich mutbmaften fann, ju miffen nicht fdjulbigijt, fo bat biefeg auf baS ftrenge Stecht feinen (Sinflttfj;c§ müßte benn ber Semcgungägrunb auSbrücflicb, obernach ben obwaltenben Umftanben auf eine unoerfennbareSBeife fiillfcbmeigenb jur 23cbingung gemacht roorbett

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