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Das natürliche Privat-Recht
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ncn JKecbfgüerlcfjer erflärct, unb, ben ©«brauch feinesgigcntbumg gegen SBiebcrerfiattung i^tten jit fibertaffen,genötbiget werben barf; eben fo wenig gehaftet ba§natürliche fPrioat = Stec&t, ft'cb gegen ben SSillcn bc§Sigentbumerg mit frembem gigentbume ju erbalten. ggfann fein 3J e cb t geben , fr.embe ffteebte ju oerle bTn7um bi e unfrigen ju retten; unb bie Sföoral macht bie gr=balfung be§ Siebeng in bem gälte, ba eS auf eine red)t=liebe SBeife (ohne 93erlehung ^er höheren Pflicht ber©rechtigfeit) niebt mehr erbalten werben fann/ auebweiter ju feiner Pflicht. ***) Uebrigeng fann, wie baSöffentliche SJecbt lehret, im Staat bie etbifebe Pflicht,fein eiufjereg ®ut ber grbaltung ber SÄitbürgcr nacbjusfe|en, su einer 8?ecbfgpflicbr gemacht werben.

*) @o mürbe man j. S3. benjenfgen , wetdjer in ber aujjcrffen9totb ein frembeS ©tüct Srot ju fidj genommen, ober miteinem fremben Sterbe ober ©djiffe bem nadjeitenben geinbe£u entfommen gefuefct hatte, nicht at$ einen Sieb Beftrafcntonnen.

**) 3n ben ©trafgefehbüdjern wirb bie fftothwebre aud) jurSSertfjeibigung beg SBermögcnS gefrattet. ©ie mürbeaber redjtSmibrig fepn, menn cS burdjgängig 3ted)t$pflid)twate, fein (gigentfjum für baS beben beS Jtnbcrn aufs«;opfern.

***) '(©d)on <5 o C e e j u S (cor. 3. disp. EXIL vol. 1.) unbSSt) l er (exercit. iur. nat. 5- 1218) haben gegen baS por:gebtidje 9t ot brecht geeifert. SBotf, ber cg in ©d)u£nimmt, fagt bod) fetbft an einem anbern Orte: Etenimatrocitas famis est malum difficultur superabile , ex eoautem ius null um nascitur ad actum lege prohibi-tum. Sane si hoc admittere velis , ad cuilandum tor-menta quaevis illicita patrare liccrct. (1. C. T. VI. J. 587.not.) Serjtatten mir, fage spiSrfd)fe, nur ein 4?aar breitbie ©ranjen ber ©eredjtigfeit ju überfdjreiten , fo mülfenwir es aud) einen 3olt breit »erflatten, unb bie 'Bienfdjen

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