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Das natürliche Privat-Recht
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SBOlf (I. N. T. V. $. 686) »cemcngte tjier, mfe in Dielenanberen gälten, bag SRee^tS» unb Sugenbgefeg.

**) SDtartini: Cet)ebegr. $.383. Unter unfd)äblidjerSenü$ungeinet feemben @ad)e wirb Ü6tigen6 l)iee nicht jebe Untcrorb*nung betfelben unter unfere 3toe<fe, fonbern nur eine fold)«oerftanben, tuelcbc mit Gtinnntfung auf bie @ad)c oerbunaben ift (5- 64 *). 3m Staate tonnen felbjl unnadjtfjeiligeSenüfcungen ber lederen 3fvt atterbing* für erlaubt ertläretwerben

§. 89.

SBebenflicber aber ijt bie grage, ob nidjt ber aufjer=fie 91 o t b f a 11 bas Siecbt ertbeile , jtcb fremben (Sigen.tburneS Cocrgl. §. 189) jur ^bmenbung ber eigenen Sie*benSgefabr JU bemächtigen. Unter ber 33orauSfefcung,bafi ber üigentbümer ficb nicht in gleicher ®efabr beftnbe,unb unter ber SSorauSfe&ung ber SBiebererftattung nel)=men oiele ©cbriftfieller eine foldje ^Berechtigung unterbem üftabtnen: 91 otbre cb t in ©cbu£. *) SaS Siebenals ein unroieberbringlicbeS ®ut, fagen fie, fei) boeb»iel roidbtiger, als ber S3erluft / ober roobl 9« nur biefurje SBermiffung eines SEaufcbguteS, toelcbeS boeb immernur als SDlittel jum Broecfe ber Erhaltung betrachtet »er=ben muffe-, fotglicb fei) cS für ben Sigentbümer Pflicht,baS [entere bem erjieren nacbjufebcn. Ü)?it allem ®runbeöennutbe man aueb im 9lotbfaIIe bie GHmoiHigung beS©igentbümevS. SBürbe er fiefa aber gegen bie SSerioenbungfeines (SigentbumeS &uunferer9lettung fiiäuben, fo fönnteer als ein SSerle^er beS fo wichtigen ©elbfierbaltungS»rechtes (§. 43) mit Bwang jur (SrfüUung feiner Pflichtangebalteu werben,

*) Ttufjer ben meijten früheren 5Ked)t6lef)rern: % eb e r. ®runbl.j. Äenntniü b. m. SBitt.Sftaturr. J. 16. £ufelanb : ßefjrf.5. 246. Ä l ei n: ©runbf. 7. 113. SBergl. oben J. 73.

§. 90.