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Das natürliche Privat-Recht
Entstehung
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innert mit 3mang forbern bürfe, roaSijer bagegen tonihrer ®ütc ermatten muffe. £)t>ne biefeilenntniff iffmanaud) unrermögenb, uberStjatfadjen ber ©efebidfff/ übetöffentliche ober5Prirat=2lngelegenbeiten ein ffebereg recht*lid>e§ Utti)eil ju fallen, unb läuft ©efabr, burebbie, ton3eit ju Seit juin SSorfcbein f ommenben unbeffimmten, trüg--licben unb fcbmärmerifcöen Sehren ton ber ©leiebbeit bet9Jed)te, ton ber Unreräufferlicbfeit ber9)?enfcbbcit§recbte,ton ber SBiberrecbtlicbfeit einer Ungleichheit ber ©tänbeu.m.a.inbicoerberblicbffenSntbümerterffridetjumerben.

§.23.

Ueberbieff iff ba§ natürliche ^)ritaf--9fecbt bie ©runblagebeö allgemeinen© taatS-- unb58oIferrcd)teS.Da§na-türliche ©taatSrecbt foll ben ternunftvecbtlidjen Urfprungbe§ 58erbältniffeS ber ©lieber eine§ Staates ju einanber, beS£)berbaupte§ ju ben Untertanen unb biefer unter ffd?, unbbie babureb begrünbeten trecbfelfeitigen Siechte unb SfecbtS*pflichten nacbmeifen (§. 14). 2Bie ifi biefeS, irenigffenSebne groffe Umwege, möglich, wenn nicht bereits auS bemnatürlichen 5Pritat.Siechte bie Begriffe unb oberffen ©runb*fäfce ton Siecht unb Pflicht unb ihre )imnenbung auf bie,bem ©taate, wenigffenS ber wiffenfcbaftlidjen Ibffrac*tion nach, torbergebenben, bemfelben äbnlicben Ber*hälniffe (§§.14 u. 15) befannt finb? 2ßie iff möglich,lebenbigeUeberjcugung ton ber Slotbwenbigfeit unb$cUligfeit ber ©taaten in Slüdffcbt auf ©erccbtigfeit unterben SJlenfcben ju betrieben, voenn nicht torauS (im na-türlichen 5pritat-3lecbte) gejeiget wirb, baff jirar febonim Staturffanbe allgemein gültige Siechte angenom-men ererben tnüffeu, baff ffe aber in bemfelben bei weitemnicht allgemein gelten, baff ffe ticlmebr häufig,theilS aus Umriffenheit, theitS auS ©igennul, nicht er*

bannt,