Mehrere Stieologen äußerten bie SBeforgniß, baß bie ange-fühbigte ©efefsgebung bet 33ernunft bet geoffenbar*ten ©ittenlehre jurn Abbruche gereiche. S3ielc empirifdje©efehgelehrte Steifen e§, ba nun bie SJfenfcfyen in©taasten unter einet pofitioen ©efehgebung fiehen, für eineeitle, ©tübelet), ©efe^en nachjuforfchen, bie nur für benibealen Statur ft o n b gehörten, worin man gar feinStecht anerfennen, nielmehr nur ©tärfe bie ©teile beS9ted)tt8 nertreten würbe. 2lfter s fPolitifern enblich ahn*bete öiel'JlrgcS, wenn ber Untertbann febon in feiner 3u=genb über bie Stechte ber Skrnunft belehret, unb hier*bureb jum 23eurtbeiler unb Sabler ber pofttioen ©efefsewerben foH.
§. 21.
25en ©treit mit ben Sbeologen führten bie erfienStaturrecbtälehrer felbif herben, inbern fte ftd) nicht nurin ba3 ©ebietb ber ÜJtoral, fonbern burd) angemaßte ©r=ftärungen ber ©cbrift=Serte auch in baS ©ebietb berIdeologie oerloren. Surd) genaue gejlfebung unbSBeobsaebtung ber ©ranjen be§ S^aturrecJjtS (§§. 16 u. IS)fällt biefer ©treit non felbft hinweg. 35en 33orwurf berpräetifeben StechlSgelehrten haben ftefich baburch jugejo*gen, baß ficbenSBegriffbeäStaturftanbeS, woraufficb baSnatürlidje Stedjt bejiebet (§.15), entweber gar nicht,Ober auf eine unrichtige 3lrt (nach ber jwenten Jpopotbefe§.15 *) befiimmten, unb babutcb ihren ju|rißifd;cn @eg-riern ©elegenbeit gaben, entweber bem üftaturßanbe alleobjectiüe Stealität (ebenba 1., 2. u. 3.), ober, wennbiöfe : auch jugegeben würbe, boch bemfelben allen ©in*fluß auf baö Verhalten berjenigen gbjufprechen, welcheftd) barin befänben. 5TOt ber gehörigen ffießimmung be3snetbeutigenSBegriffeö öom Staturjianbeunb Stachweifung,tn wie fern bemfelben objectioe Stealität jugefianben wer****** ben