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Der Werwolf : Beitrag zur Sagengeschichte
Entstehung
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©Iteru ober ©ciftlidfeu oerflud)t würbe, ober itad) waladjifdjcnt ©taubenwer oou jwei ttneljelid) ©ejeugtett ttitelfelid) gezeugt würbe, *) ober weroon einem 33am^t)r getßbtet würbe, ober fdfliefjlid) wer überljau'pt oonfeinem ©dfid'fal baju beftimmt ift; baä teuere jeigt fid) oornefyntlid) barait,baff ©iitcr mit gäfptcit 2 ) ober mit einer ©lücfäljaube auf bie Sßcltfommt; and) trägt er gleid) bei ber ©eburt einen rotljeit glecf am S?eibe; s )ferner glaubt mau, bafi er mit jwei §ergeit geboren werbe, beren eiueäauf bie 2 tu§rottuug uub Sertitgung be§ 2 Jieitfd)eitgefd)ledjt» bebadft ift; 4 )nad) rttffifdjem ©tauben wirb ber SSamf)t)r im ßcbeit barait erfanut, baffit)iu ber ütafcnfitodfen fel)lt ober bie Unterli^c gefpaltett ift. 3 um SS'-tm'p^rfauu audj jeber fßerftorbetie werben, in beffeu ßeidfe ber Sleufel fid)eiufd)leid)t ober über beffeu ©rab eine ßafje läuft. 5 ) ®er Stobte bel)ältein rotl)e§ ©efid)t tttib feilt IhtfcS 3lttge bleibt offen ftelfen; 6 ) Dbabeitriibren bie Seidfe uid)t au. 7 ) 311 t ©ivbe fiitbet er feilte SRuIfe, überbeut §üget geigt fid) ein 2 id)tfd)immer, er erwacht am üiergigfteit Slage,benagt feilt Seidfentud), benagt feilte äjäube, tutb wenn er nichts mel)r im©arge aufguget;reit fiitbet, fo wül)lt er fid) aitS bem ©rabe IjerauS, um guerftjtt feinen näd)fteit 2 lnoerwaubteit, bann attcl) jtt aitbent Üfteitfdfcit iitS23ett 31 t fd)leid)ett nitb il)iteit ba§ warme Jperjblut auSjufaugeit. 8 ) Sie©etßbteteu fiitbet man am anbent ÜJiorgeit mit einer flehten ©ifjwuubeauf ber liitfen 33ruft. 33ei beit ©erben ift ber 23autpi)r ein oon einemIjöUifdjeu ©eift autüiergicjfteu Sage itad) ber Sßeerbiguug befeettcr ßeidj*nant, er oertäjft jur 3 eit be§ 3>offmoub§ fein ©rab, tutb nur feinem

') Sdjott, Satadjifdjc SMrdjen, Stitttg.- it. 2üib. 1845, p. 297,

2 ) Sit 3«Iaub glaubt matt bagegen oon Säubern, bie mit 3®b 1Icn flcborcn werben,bnfj fie bie @abe ber £id)timg befi^en, imb nennt baviitn fotdje gätjne skaldagemlur ®id)tcvjäl)nd)cn. SKaurcr, 3«tänbifd)c «Sagen p. 169.

3 ) SKamtfjarbt in 3Solf8 geitfdjr. f- IV. 260.

4 ) SlitStanb Mont 4. SIprit 1844.

6 ) üBtannljarbt, a. a, 0, IV., 265.

°) SJtannljarbt, a. a. 0. 260.

7 ) Robert, Los Slaves de Turquie, Paris 1844, I., 69.

8 ) Sei ben Saffubcn läutet ber Sampler, Wenn er feine Serwanbteu getöbtet Ijat,SKadjt« bie Sirdjcugtocfe, ttiib fo Weit ber SdjatC reidjt, muß Sitte« fterben. JEcmtne,S3ol!«fagen oon fßonunern nnb 9tiigen, 9!r, 258.