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Der Werwolf : Beitrag zur Sagengeschichte
Entstehung
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2Mbe fdjabet er nidjt, ja er jeugt nod) Ätitber mit il)r, loeldje jebocljfeine ßnodjett pabeu. *) ®iefj ift and) (SlauBe bei beu STtöanefen; injkrlepe fotCcn mehrere fyamilien meinen, bie SBantpiri fjeifsm unb fürbie Slbfcmmlinge folget SBurloolaB gelten; fie oerfteljeu fid) auf bießunft, fdjioärmenbe Shtrloolaf» jur Utulje ju bringen. 2 ) «Streut manoor <Sd)lafengel)eit <Sat§ anf bie (Srbe unb finbct 2)iorgen§ gufjfpurcubariit, fo ift biefj (ben Steiuruffeit) ein ,3 e ^ eu / baji ber Sohlengängermjertovjec in3 §ait§ fommt. SDamt fudjt man auf beut $ird)f)of nad)einem älteren ®rab, ba3 frifcp aufgcfdjiittet fdjeint, 3 ) unb gräbt bieSeid;c au3, bie man in ber Siegel itadt unb auf bent ®cfid)te liegenb, 4 )frifdj unb lool/lerljaltcn finbet; nur an ben Sinnen unb Seinen finb©tiid'e ftleifdj auggeriffeu, unb au ben Sippen liebt frifdje§ SM. SOtaufdjlägt nun bem lobten einen Stagel burd) bie Stirn ober einen fßfaljlnon ®fd)enl)ol 3 , and) äpagebont burd) bie Sruft, voobet er gemblpilid)bumpf aufft6l)ut, ftidjt il)m ben ßopf mit einem neuen Spaten ab, roobetfrifdjeä Slut Ijerauäfprifjt, uitb legt il)in benfclbeu jnnfdjeu bie Seineober unter ben Sinn ober fdjüttet (Srbe gnüfc^eu $opf unb Dtnmpf. ©a§ißfäl)leu allein Ijilft feiten; beim ber ffiamppr reifst fid) beu (ßfal)I loieberau§ bem Seit unb morbet auf3 neue. £)a» befte Mittel ift Serbremten. 5 )

*) £anufd), ÜßolfS geitfd)r. IV., 200.

2 ) .pafjn, 9llbancfifä)c ©tubieu, SSMcit 1853, I., 163. Sie ©egen fabelt jwei

(Snttungcn non itmgebeuben lobten: 1)kjovßyar , tiirfifdjc Scidien mit ungeheurenDtägelit, mcld)e, in il)rc ©tcrbefleiber geljüKt, umgeben, wo« fie finben, iieräeljrcii unb

3)ienf<fjen erbroffetn, 2 ) xapxavrcroXji, gigeunerteidjeu, bie befoitber« im Sanitär er«idjeiucu , mit ftetteu beloben; iljr £nud) ift töbtlid). 9iod) bem ©laubcit ber djriftlidjeit©egen foiui fein ptm ©etycuft werben; bei beu Sobfeit ober giebt bie Stcligion

fein Sorredft. ©beub.

3 ) Sei ben ©erben läßt man einen Suobeit auf einem ungefütterten, gonj fdCjroarjettA ?engft, ber nod) feine ©tute befprungeu, über bie ©räber bcS ©otteäacferb reiten; woein 3Soinf)t)r liegt, bleibt ber tpcitgft ffcbcit unb ift burd) fein 9Intrcibcn oorwärt« gitbringen, @örrc$, Sljriftlidjc iKtjftif, 9tegeu«b. 1846, III., p. 282.

4 ) SOIon begräbt bei beu Siebenbürgen bie §ejett mit beut ©efidjt und) unten, überilpieit einen S'apeubont (§uitb8rofeti). SOJüUci*, ©iebcnbürgifdjc Sogen 9Ir. 148, 149.

) Sei beu Sfteugricdjen heißt ein ©eifterfeljer dAagppdararog; biefer muß beuifSrieflcr bei ber ©efdjwörung begleiten, boinit er iljnt ben ülugeublitf bejeidjue, wo berxara^aväg in feinem ©robe ftd) befinbet, unb ber fßriefter ben ©eift tljeilsJ burd)