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ein Großbauer muß allezeit mit cisenfester Gemessenheit zu Werkgehen; das schickt sich nicht anders für ihn, so verlangt es seineWürde.
Wenn hier ans dem Hirzcnhofe etwas erörtert wurde, merkteman wohl die natürliche Oberherrlichkeit des Vaters, aber eskam nie zu tyrannischen Machtsprüchcn, es gab nie ein lautesWort.
Unserm Dominik erquickte das Reden und Thun des Hirzen-bauern das Herz, und dennoch erschien ihm wieder die Welt oftganz verwirrt. Dort auf dem Furchenhofc war Zwietracht wegenungeteilter Vererbung des Gutes, und hier schimpften die Leuteim Dorfe, weil man das Gut zertheilt habe und der Bruder desDominik wollte diesen auch aufhetzen, mit ihm und Anderen ei-nen großen Prozeß anzufangcn; sie waren ja auch Nachkommeneines abgefundenen Sohnes vom Hirzeuhof, nur wenn das Gutbeisammen blieb, hatten sie keinen Anspruch, jetzt aber warensie auch zu einem Erbtheil berechtigt. Dominik, der sich der Be-theiligung an diesem Prozesse weigerte, erfuhr nun doppelt, wiemißachtet er im elterlichen Hause beim Bruder war; ehedem,wenn er auf Besuch kam, war er geehrt und geschätzt, jetzt gilter nichts mehr, weil er nichts mehr ist und fast wird er als einEindringling angesehen, der draußen in der Welt verjagt wiederins Nest zurückkehrt. Die Mutter wagte es nur im Geheimenihm ihre Liebe zu bezeigen, vor den anderen mußte sic scheinbarzu ihnen halten; sie mußte ja mit ihrem verhciratheten Sohneund ihrer Schwiegertochter leben, Dominik konnte ihr nichtshelfen.
Vom Furchenhofe verbreiteten sich plötzlich seltsame Gerüchte,die Einen sagten, der Furchenbauer habe den Alban so geschla-gen, daß er am Tode läge, die Anderen sagten, Alban habe denBruder erstochen. Es duldete Dominik nicht mehr länger in derFerne.
Es war ein wunderlicher Geleitsspruch, den der Hirzenbauerdem abschiednehmcndcn Dominik mit gab, denn er sagte:
„Wenn du auf den Furchenhof kommst, tritt fest auf. So