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fuhr nun auf drin weiten Felde mit ihnen kreuz und quer, erwollte sie ermüden um sic dann besser in der Gewalt zu haben,seine beiden Hände hielten die Pfluggabcl fest und oft war esihm als rissen ihm dicThicre die Arme vom Leibe; von Schweis;und Regen dampfend ging er hinter den Thicren drein, die auchwie in einer Wolke dahinschrittcn, aber er war stark genug undsetzte sich immer mehr darauf, ihrer Meister zu werden. Dennochmußte er ansspanncn, bevor es Mittag war. Im nahen Waldeunter einer breitästigen Kiefer ruhte er mit dem Treibbuben ausund war so müde, daß er gar nichts denken konnte, bis der Küh-bub ihm das Mittagessen brachte. Lächelnd schaute er ihn an,denn er wollte ihm „Schwager" zurufen, aber er sagte ihn; nur,daß er ihn bei sich behalte, um die zuchtlosen. Thiere auch lenkenzu helfen. Während er hier im Walde unter säuselndem Regensein gewohntes Mittagsmahl verzehrte, gedachte er nach der Stadt,wo jetzt der Vater nnv Vinzenz in der Rose beim schäumendenBiere sich auftischen ließen und wie da hin und her die Redeschoß und er war hier im Walde bei dem Trcibbubcn. Albanwollte sich hineindenken, was man von ihm rede und wie Allesherginge, er erricth wol Manches, aber doch nicht das Ganze.
Der Vater war am Morgen mit Vinzenz ausgefahren unddieser triumphirte innerlich über den znrückgcsctzten Bruder, ersprach aber seine Siegcsfrcude nur dadurch aus, daß er lustigmit der Peitsche knallte und den Kragen des Mantels, den erüber batte, ostmals znrückwarf. Als man im Thale dahinfuhr,wo man oben in einer Baumwiese des Nagclschmieds Behausungzum Hellberge sah, sagte er indem er eine neue Schmiße mit denZähnen aufknüpfte:
„Er ist gestern noch da oben gewesen."
„Wer?" fragte der Vater.
„Ha der Alban, die Mutter hat ihm aber gleich nachgcschicktund ihn holen lassen, damit Jhr's nicht erfahret."
Der Vater schaute nur kurz nach seinem Sohne um, abersein Blick fiel gerade auf das gespenstisch leere Auge, er hielt sichdie Hand vor seine beiden Augen und erwiederte nichts.