vsscncm Auge aus, aber Albau wendete sich plötzlich von ihr abund ward stille. Sein Blick war fest auf den Earbcnwagcn ge-heftet. Der brachte das erste Brod des wahrhaft freien Mannesund das Auge Albans leuchtete hell, denn er dachte der Männer,die dort in der alten Reichsstadt rathcn nnd Helsen, daß Freiheitund Wohlstand allüberall sei. Noch einmal jauchzte er hellaufals man in den Hof cinsuhr.
Nach dem Abendessen ging cs erst recht lustig her, denn eskam ein Mann, der mit dem Athcm seines Mundes Alles tanzenund springen machte. Auf dem Hellbcrge in der ehemaligen Na-gelschmiede wohnte das alte Müllerle, genannt „die Obcdfüchti"(Abendfeuchtigkeit) weil cs in der Regel in der Dämmerungs-stundc vor den Bauernhäusern erschien und die Klarinette blies.Die Obcdfüchti arbeitete nicht und sorgte nicht und war doch all-zeit lustig und wohlauf. Vor Zeiten war das Müllerle ein Kame-rad des Eeigcrlcx gewesen und war auch ein Nachkomme jenesnärrischen Musikanten, der am Felsen beim Hallberge sein Lebenvergeigte und wovon der Fels noch immer den Namen des Gei-gerles Lotterbett hat.
Auf dem Furchcnhofe war die Obcdfüchti bei Alt und Jungbeliebt und ging nie leer aus.
„Die Obcdfüchti! die Obcdfüchti!" schrie Alles als man jetztKlarincttenton vom Hofe hörte und trotz der Ermüdung von derArbeit wurde noch in der Tenne getanzt.
Alban war auch hier der unermüdlichste, aber obgleich seinehübschen Basen, die beiden Töchter des Gipsmüllers, auch dazugekommen waren, tanzte er doch fast ausschließlich mit der Vrcni,der Tochter des Nagelschmieds. Vinzenz hintcrbrachte dem Vater,daß Alban im Jubel der Vrcni zugerufen habe, sie müsse Bäue-rin auf deni Furchenhofe werden. Ter Vater hatte schon langebemerkt, daß Alban mit der Vrcni etwas habe, er hatte nichtsdagegen, daß sein Sohn mit dem wie er selbst gestehen mußte„bildsanbcrn Mädle" seine Lustbarkeit trieb, das darf ein reicherBauernsohn i aber was soll ein solches Geschwätz?