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4 (1854)
Entstehung
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wo die reichen Bauernsöhne Offiziere seien, das ganze Jahr nachPflicht arbeiteten und nur zu den alljährlichen Hebungen cin-rückten. Die gute Frau liest oft der freudige Gedanke nicht schla-fen, das; ihr Alban Offizier sei.

Der Furchenbauer sah die Erwählung seines Alban doppeltgerne und zog daraus manchen trostreichen Gedanken, den eraber in sich verschließen mußte.

Schon die Erwägungen, die bei der Wahl der Führer inDörfern und Städten zu Tage kamen, zeigten eine gewisse Un-entschiedenheit der Gcmüther, die sich bald im großen Ganzenkenntlich und verderblich darstellte. Es herrschte eine allgemeineStimmung, daß der Nagclschmied als ehemaliger Soldat undredlicher gescheiter Mann Führer sein sollte j man sah das wohlein, aber man wollte doch auch wieder einen Mann von Ansehen,der auch Bedeutung hatte. Die Parteien vereinigten sich zuletztund um Allem gerecht zu sein, wählte man keinen Hofbaucrn,sondern den Sohn eines solchen und Alban war nach Stellungund Persönlichkeit dazu am geeignetsten.

Auf dem Hofe standen Mägde und Knechte oft bei einanderund der Hauptgegenstand ihres Gespräches war der Alban, wieder so gut und zutraulich gegen Jedermann sei und selbst derKühbub wußte Lobendes von ihm zu erzählen, Alban hatte ihmversprochen, daß er Trommler werden solle und er übte sich einst-weilen mit zwei Stöcken auf dem Melkkübel. In die Dicnstleuteschien ein unruhiger Geist gefahren j unversehens standen mehrerebei einander und plauderten von allerlei Abentheuerlichcm, voneiner ganz neuen Welt, die jetzt aufange. Auf der ersten Volks-versammlung die inan erlebte und die in Wellenlängen gehaltenward, hatte ein Advokat öffentlich ausgerufcn: „die ganze alteWelt wird jetzt auf den Abbruch versteigert." Dies Wort wurdevon einsamen Wanderern über Berg und Thal getragen, manglaubte daran wie an einen Bibeltext und manche Predigt wurdedarüber gehalten. Der Furchenbauer zankte oft über diese „Stän-derlinge" aber behutsam, diese Unruhe, die in alle Menschen ge-fahren war, däuchte ihm nicht geheuer. Es war ihm nur lieb,-