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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
Entstehung
Seite
440
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Nachschrift des Herausgebers.

lingsbcgriffe und Aussichten, sammt denen Aeitum-ständen, die diese etwa veranlaßt haben. Das ver-schiedne und sehr bestimmte Eolorit wird erwogen,in dem die Flüche und Weissagungen aufandre Völkergestellt sind. Wie die Gefangenschaft ihre Ideengeändert! wie ander Bilder und Figuren jetzt er-scheinen ! so hinab bis zu den verworfensten apo-kenphischen Schriften, sofern diese noch, wie z. E.das vierte Buch Esra, poetische Züge haben. End-lich blüht im N- T., im einzigen letzten Buche,wie durch eine Palingenesie aller Begriffe und Bil-der der alten Propheten, ein neuer poetischer-Baum auf.

Weiter fand sich nichts.

Noch bemerke ich, daß mir erst seit der Her-ausgabe des erst? n Theils unter andern Papierendes sel. Verfassers ein vollständiger Entwurf dessel-ben zugekommen, welcher sich von dem gedrucktentbeils durch mehrere Kürze, theils dadurch unter-scheidet, daß er nicht in dialogischer Form abgefaßtist, und in sofern an Klarheit und einem etwassystematischem Gange der Entwicklung vor jenemvielleicht einen Vorzug hat. (Er scheint viel frü-her verfaßt zu seyn.) In dem gedruckten sind dieIdeen des Verf. vollständiger ausgcarbeitet.

Somit wäre dieses Werk geschlossen, das un-streitig in der Kenntnis und richtigen Beurtheilungsowohl der cbräischen Poesie, deren Einfluß aufspatere Meinungen der Ebräer und aus die Ideen