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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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Seine Früchte Labsal für den Matten,

Seine Blatter Arzenei dem Kranken,

Und sein Schatte Zuflucht; und sein AthensHimmelsgeist, ein Hauch des Paradieses.

Goldne Zeit! Jehovah kommt hernieder,

Wie ein guter Hirt sein Volk zu weiden,

Das Verirrte sucht er und das matte,

Kranke Lamm erquickt er sich am Busen.

Freue, Menschheit, dich! Der Menschen VaterWird ihr Bruder, wird ihr Freund und Heiland.

Einer ist Jehovah und sein NameIst nur Einer! Keiner wird den andernKennen lehren seinen Gort und Vater,

Den sie alle kennen. Gottes WeisheitDeckt das Land umher und Gottes Friede,

Wie der Meergrund, ist bedeckt mit Wellen.

Kein Verführen, Höhnen und VerderbenIst da mehr auf Gottes hcil'gem Berge.

Wolf und Lamm, sie weiden mit einander;

Löw' und Lieger gehn in zahmer Heerde:

Und das süße Kind streckt in der OtterNest die Hand, liebkosend mit der Schlange»

Kriegen lernen dann nicht mehr die Völker!Ihre Schwerter werden Sicheln wieder,

Ihre Spieße Pflugschaar: denn des VatersOelbaum grünet für den Sohn und Enkel,

Und das zarte Weib beschützt den Helden;

Sie der Kinder, sie des Hauses Krone.

Kommt Jehovah? Oeffnet sich der HimmelSchon mit Nekrarströmen? O er käme!

Daß die Wolken Balsam niederthautenUnd die Erde neu Gewächs aufsproßte r