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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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427
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der Ebrä 1 schcn Poesie. 427

Der Kedarener Heerden sammlen sich zu dir,

Der Nabatäer Böcke dienen dir:

Sie werden meines Altars süßes Opfer,

Mein herrlich Haus will ich verherrlichen.

Wer sind die, die wie Wolken fliegen her?

Wie Lauben, die in ihre Häuser ziehn?

Denn meinen Wink erwarten nur die KüstenUnd Lharsis Schiffe sind am ersten da.

Zu bringen deine Söhn' aus weiter Ferne,

Ihr Gold und Silber kommt mit ihnen herGeweiht dem Ruhm Jehovah, deines Gottes,

Dem Prachtgott Israels, der dich verherrlichet.

Der Fremden Söhne bauen deine MauernUnd ihre Kön'ge dienen dir.

In meinem Zorne schlug ich dich,

In meiner Huld erbarm' ich dein mich wieder.

Und immer werden deine Thore offen stehenUnd Nachts und Tages nicht verschlossen werden,

Zu dir zu führen aller Völker Reichthum,

Zu dir zu führen ihre Könige u. f.

Man lese den 22. 72. 87. 102. u. a. Psalmen;konnten ihre Aussprüche, daß fremde Völker nachJerusalem kommen, daselbst anbeten und für Ein«gcborne geachtet werden sollen, reicher entwickeltwerden? Gerade sind auch die Nationen und Ge,gendcn, die der Prophet nennet, dieselben im Sa-lomonischen Psalm k).

So ists mit Zion, der Wohnung Gottes unddes Landes Krone. Was die Fest- und National-

k>) Bergt- Ies. 60, 6. 7. iz. mkt Ps. 7s, 10. iS. ,6.