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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Konnte der Prophet abermals deutlicher zu erken?neu geben, worauf er ziele? Wahrlich auf keinenHiskia oder Hiskias-Sohn , als ob er ein Geburts-carmen schriebe; er redet von einem Könige, deralle Namen und Segen des Geschlechts Davids aufsich trüge, und die verheißene glückliche goldene Zeitbrächte. Er heißt deshalb: Sohn und Erzeug-ter, d. i. der Gottgcborne, welcher Ausdruck inmehrcrn Psalmen schon geweihct war; den Scepter,den Judah vor seinen Füßen trug, legt er aufdie Schulter, also der alle StammesfürstJudah kennet in ihm wieder. Sein Name heißt:Wunderbar! so nannte sich oft David, wenner als der verworfene Stein jetzt Ecksteine) wurde:so nannte sich der ankündigende Engel bei der Ge-burt des Befreiers Simsen s). Rath und star-ker Held heißt er; denn Jesaias pflegt beides zu-sammen zu fügen, um zu sagen, daß er klug vonRath, mächtig von That seyn solle: wie wirs beider vorigen Weissagung schon betrachtet haben.Mein Vater auf ewig hin nennt er ihn;und wagt sogar nicht, die grammatische Person zuändern, die in den Psalmen und Segenssprüchenmehrmals steht:er wird mich nennen, mein Va-ter! auf ewig will ich ihm sein Reich bestätigen t)!"Fried cfürst endlich, wie der Name Salomo sagtund seine Psalmen es erklären, Der Prophetdrückt alles in die Namen zusammen, was er vom

r) Ps, li8, 22 . rI.

Richter iZ,. >3,

t) Ps. 8 g, 27. 2 Sam. 7, 'Ü.