der Ebraischen Poesie. 421
Denn seiner Bürde Joch,
Den Stab, der seine Schulter schlug.
Den Scepter seines Drängers
Zerbrichst du, wie in den Zeiten Medians —
Es konnte vom Propheten nicht deutlicher gesagtwerden, woraus er mit dem Allen ziele? woher erdie Bilder genommen habe? Aus den Zeiten Mi-dians und also den Siegeszeiten der Richter. Dawar nordwärts im Lande die große Befreiung ge-schehen g), da war in den dunkeln Wäldern Naph-thali und Sebulons über das ganze Land Licht derFreiheit aufgegangen. So soll auch jetzt in diesemnördlichen Völkcrgedrange, am Wege zum Galiläer-Meere, wo sich jetzt auch die feindlichen Syrerumhcrdrangtcn, Licht der Freiheit aufgehn, undFreuden des Jubeltanzes werden, wie einst im Liedder ländlichen Deborah:
NnK alle Waffen der rauschenden KriegesschlachtUnd alles Krkegsgewand, getunkt in Blut,
Wird, hin zum Fcur getragen,
Der Flammen Speise nun-
Denn ein König wird uns geboren,
Ein Himmelssohn gegeben uns,
Auf dessen Schulter der Stab der Herrschaft liegt!Sein Nam' ist: Wunderbar!
Rath gebe r! starker HeldiMein Bater auf ewig hin,
Des Friedens Fürst!
ys Nicht, h. S. In Haroscth, d. i. im Waldeoer Völker, wie jetzt im Galil, im Völker-haufen, der sich oben umher drängte.