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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebraischen Poesie. 421

Denn seiner Bürde Joch,

Den Stab, der seine Schulter schlug.

Den Scepter seines Drängers

Zerbrichst du, wie in den Zeiten Medians

Es konnte vom Propheten nicht deutlicher gesagtwerden, woraus er mit dem Allen ziele? woher erdie Bilder genommen habe? Aus den Zeiten Mi-dians und also den Siegeszeiten der Richter. Dawar nordwärts im Lande die große Befreiung ge-schehen g), da war in den dunkeln Wäldern Naph-thali und Sebulons über das ganze Land Licht derFreiheit aufgegangen. So soll auch jetzt in diesemnördlichen Völkcrgedrange, am Wege zum Galiläer-Meere, wo sich jetzt auch die feindlichen Syrerumhcrdrangtcn, Licht der Freiheit aufgehn, undFreuden des Jubeltanzes werden, wie einst im Liedder ländlichen Deborah:

NnK alle Waffen der rauschenden KriegesschlachtUnd alles Krkegsgewand, getunkt in Blut,

Wird, hin zum Fcur getragen,

Der Flammen Speise nun-

Denn ein König wird uns geboren,

Ein Himmelssohn gegeben uns,

Auf dessen Schulter der Stab der Herrschaft liegt!Sein Nam' ist: Wunderbar!

Rath gebe r! starker HeldiMein Bater auf ewig hin,

Des Friedens Fürst!

ys Nicht, h. S. In Haroscth, d. i. im Waldeoer Völker, wie jetzt im Galil, im Völker-haufen, der sich oben umher drängte.