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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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418
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Aber ein neuer Zweig sprießt aus Jsai StamM!Ein Reislein wird aus seinen Wurzeln wachsen.

Und ruhen wird auf ihm Jehovahs Geist,

Der Weisheit, des Verstandes Geist,

Der Geist der Klugheit und der Tapferkeit,

Der Geist der Kenntniß und der Furcht Jehovahs.Sein Athmen selbst ist in der Furcht Jehovahs.

Nicht wie sei» Auge stehet, richtet er,Entscheidet nicht, wie es sein Ohr vernimmt,

Gerecht spricht er den Armen Recht,

Gerade rächet er den Unterdrückten,

Und schreckt das Land mit seinem Königswort,

Tödtet den Bösewicht mit seiner Lippen Hauch,Gürtet sich mit Gerechtigkeit,

Wapnet sich fest mit Treu.-

Alsdann wird, was jetzt Wurzel Jsai's ist,Stehn wie der Stamme (altes) Heerpanier,

Nach dem die Völker fragen,

Und Ruhm sichs schätzen, daß sie an ihm ruhn.

Es wäre sonderbar, wenn nicht jeder, dem die akten Weissagungen auf Judah und Davids Geschlechtbekannt sind, hier Zug für Zug die Entwickelungihrer Ausdrücke und Bilder erkennte. Der StabJudah ist aus Jakobs Worten bekannt, und blüheteim Königsscepter Davids; jetzt ist er bis zur Wur-zel verdorrt, und der Prophet sieht einen neuenZweig aufsprießen, der wieder Anführer und Heer-' panier wird, wie es einst Judah feyn sollte. DieVölker fragen nach ihm, und halten seinen Schutzfür Ehre, Sicherheit und Ruhe; wie dort demJudah die Völker anhangen sollten. Alle Eigen-schaften des künftigen Monarchen sind aus Salo-