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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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wahre Anthologie aus Propheten und Psalmen gebe,bei dem ich aber wünschte, daß niemand dabei aneine einzelne persönliche Anwendung in unsrer Zeitdächte. Es wäre mir lieb, den Dichter desselben zuwissen: denn seine Sprache iss so rein, schön undedel, als der lyrische Gang des Stücks gesetzt underhaben fortschrcitet. Ich kenne nur wenige Stückedieser Gattung in unsrer Sprache.-

Der Krieg,

Ein heiliger Gesang*).

Den, der da ist und war und seyn wird, willich singen.

Ihr Himmel, jauchzet in mein Lied!

Den herrlichen und starken Gott der Christen,

Ihr Völker, hörr mir zu!

Der meinem Fürsten Hilst, dem Herren will ichdanken,

Ihr Helden, danket ihm mit mir!

Für Königs Schwert und Leben will ich beten,

Ihr Feinde, flucht und flieht!

Bon Sion, wo dein Geist in Davids fromme HarfeDes Lobes Silbcrlöne goß,

Begeistre du mich selbst, von dir, Jehovah,

Und merke auf mein Flehn.

Denn du allein bist groß und höher als der Him-mel ,

*) (Besonders gedruckt, r7L8. A. d- H.)