der Ebräischcn Poesie. -sc>5
Der sich zu deinen Füßen neigt.
Dein ist die Macht. Wer sollte dich nicht fürchten?Du höchste Majestät!
Du bist der Könige und aller Fürsten König,
Und bleibest ewig, der du bist,
Der Götter Gott; denn deines Stuhles FestungIst die Unendlichkeit.
Als noch kein Diadem um Staub auf Thronenflammte,
Strahlt' schon dein Scepter um dich her;
Die alte Nacht scheint von den Strahlen wiederUnd rollt in Sonnen fort.
Und wenn kein Diadem um keinen Staub mehrstammet,
Strahlt noch dein Scepter um dich her;
Die alte Nacht scheint von den Strahlen wieder,
Und rollt in Sonnen fort.
Du herrschest unumschränkt, so weit die MyriadeDen Raum verklärt und ihn beseelt;
Dein ist das Reich im Himmel und auf ErdenUnd in der Hölle dein.
Der Himmel jauchzet dir und machet neuen Him-meln
Die Ehre deines Namens kund,
Ein Seraph ruft ihn aus und nach ihm tönetDer Sphären Harmonie.
Die Hölle winselt dir aus ihren öden Tiefen, -Und schleppt die Ketten deines GrimmsIn Flammen fort, von Abgrund bis zu Abgrund,
Durch die dein Fuß sie drückt.
Die Erde feiert dir, der Staub, auf dem ich wohne,Ein Staub und etwas mehr als Nichts.;