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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebräischen Poesie. 403

Glorreiche Worte sind von dir verkündet,

Du Gottes - Stadt r) : (Veränderung der Tonart.)Aegyptenland und Babel wird man zählenZum Volke, das mich anerkennt."

Philisterland, Äthiopien und TyrusSollen daselbst wie Eingeborne seyn.

Zu Zion wird man sagen:

Auch der, auch der hat in ihr Bürgerrecht."

Der Höchste selbst hat also sie gegründet!Jehovah selbst zählt ihr die Völker zu.

Auch der, auch der hat in ihr Bürgerrecht!"

Und Fürsten, wie Geringe,

Alles frohlockt in ihrs):

Welch ein Lob, womit diese Gottes- und Königs-stadt in lyrischen Kränzen geschmückt wird! Allessoll sich hier als ein freier Eingeborner versammeln:in ihr sind heilige Gesänge und Jubeltanze, in wel-chen Arme und Reiche Ein antwortendes Chor wer-den. Man erinnere sich so viel anderer Lieder, indenen Salem als die Stadt Gottes und eines ewi-gen Königreiches, als das Haupt der Völker derErde geschildert wird; und ahne darüber die reicheEntwicklung der Propheten.

Ich füge ein Gedicht bei, das ich als eine

r) Das Orakel wird hier angeführt, darum ändertsich die Tonart.

r) Die Lesart der letzten Reihe ist zweifelhaft; diesedünkt mich die leichteste und schönste.

Ec 2