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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
Entstehung
Seite
398
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Dom Geist

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Mein Haus steht also fest mit Gott c):

Ein Bündniß schloß er auf die Zukunft mir,

In allem festgestellt und wohlverwahrt:

Denn er ist ja mein Glück und meines HerzensLiebe!

So werden also auch die Belials nicht wurzeln ä):Wie ausgerißne Dornen sind sie alle,

Die man nicht angreift mit der Hand;

Der Mann, der sie anrühren will,

Muß seine Faust mit Schwert und Speer bewaffnen,Im Feuer gehn sie auf mit ihrer Wohnung!-

So wandte der alte König den Gottesspruch

c) Das ^^7 lese man nicht als Partikel, sondernals Nomen oder als Verbum: rscta sr§o ckispo-sita, paoto conkrinsts stat äoinus mss. Mi tGott: ist Davids öfterer und Lieblingsausdruck.ä) Belials sind die Treulosen, Nichtswürdkgen., dieVerrather, das Gegentheil derer, die nach so vie-len Psalmen ihm fest und treu sind. Sie kommendem sterbenden Könige schon als ausgerissenc Dor-nen vor, an denen man sich weiter die Händenicht versehren dürfe, da alle seine Güte an ih-nen umsonst gewesen. Sie sind nur zum Ver-brennen da, und dies Ende erwartet sie, daßman auch nicht den Ort sehe , wo sie gestanden.Auch dies Bild, so charakteristisch im Munde desalten Königes,, ist aus der Gottesverhcißung 2Sam. 7, 10. Israel wird darin als ein Wein-berg vorgestellt, sein Geschlecht solle der Hüterdesselben seyn: die Rebellen sind also unnütze,schädliche, treulose Dornen,